Medienmitteilung des Dadina-Fahrgastbeirates, aktualisiert am 31.03.26 (nach der letzten Sitzung der Wahlperiode)

Bilanz des Fahrgastbeirats für die Jahre 2021-2026
Für 2026-2031 wünscht der Beirat kurzfristig umsetzbare Fahrplanmaßnahmen

DARMSTADT / DARMSTADT-DIEBURG / ODENWALDKREIS

In den Jahren 2021-2026 hat sich der Fahrgastbeirat der Nahverkehrsorganisation Dadina mit vielfältigen Themen beschäftigt. Im Fahrgastbeirat beraten natürliche Personen sowie Vertreter von ÖPNV-Zielgruppen über Anträge, die aus dem Gremium kommen. Mehrheitlich beschlossene Anträge gehen zusammen mit Anfragen an den Dadina-Vorstand, der diese Anträge umsetzen kann, sie ablehnen kann und die Anfragen i. d. R. bis zur nächsten Sitzung beantwortet.

Mit dieser Auswahl von Themen gibt der Fahrgastbeirat einen Einblick in seine Arbeit. Leider wurden nur wenige Anträge auch fahrplanwirksam umgesetzt. Das hat den Fahrgastbeirat nicht davon abgehalten, sich auch inhaltlich zu positionieren. Denn mehrheitlich gefasste Beschlüsse kann er öffentlich vertreten, unabhängig von der Umsetzung.

Die in der vergangenen Wahlperiode letzte Sitzung war am 11.03.26 im Landratsamt Darmstadt. Sie war, wie alle Sitzungen, öffentlich.

Der Fahrgastbeirat würdigt ausdrücklich die begonnene Umsetzung des Straßenbahn-Verkehrskonzepts, mit dem 2022 Montag bis Freitag ein Zehn-Minuten-Takt eingeführt wurde, auch wenn die Linie 10 als Direktverbindung zwischen Griesheim und Hauptbahnhof wieder eingestellt wurde. Auch viele Buslinien, u. a. die Linie R mit großer Bedeutung für Mühltal, Ober-Ramstadt und Modautal, haben zumindest Montag bis Freitag diesen Takt. Der wiederum ist Basis für das im Dez. 2024 umgesetzte Buskonzept, mit dem erstmals das Modautal einen Bus zum Bahnhof Ober-Ramstadt sowie eine Expressverbindung zum Böllenfalltor erhielt. Leider lässt der barrierefreie Umstieg der Umsteigehaltestelle Böllenfalltor auf sich warten. Die Haltestelle Messplatz wurde auf Anregung des Fahrgastbeirates umbenannt in „Waldspirale“.

Schon bevor sich die Dadina in die Arbeit für den Nahverkehrsplan gestürzt hat, erstellte der Fahrgastbeirat ein eigenes Anforderungsprofil. Aus diesem hat die Dadina viele Punkte übernommen.

https://odenwaldbahn.de/presse/240115-entwurf-nvp-anforderungsprofil-fbr-ohne-streichungen.htm 

Dabei unterstützt der Fahrgastbeirat den Dadina-Vorstand auch z. B. beim Lückenschluss im Straßenbahnnetz zwischen Heidelberger Straße und Lichtenbergschule (Ludwigshöhbahn) oder in der Forderung der beiden ÖPNV-Dezernenten ans Land, mehr Finanzmittel bereitzustellen. Das verbindet der Fahrgastbeirat mit konkreten Forderungen: Täglicher Halbstundentakt auf den heutigen und zu reaktivierenden Eisenbahnstrecken (auch nach Groß-Bieberau); Bau neuer Straßenbahnstrecken und Betrieb im dichten Takt; Täglicher Halbstundentakt im Überlandverkehr; Flächendeckende ÖPNV-Erschließung auch kleiner Ortsteile und Stadtquartiere.

Es zeigt sich auch, dass zeitliche Ankündigungen vor allem Infrastrukturmaßnahmen, z. B. am Darmstädter Nord- und Ostbahnhof, nicht eingehalten wurden. Auch gibt es dort keine wettergeschützten Radabstellanlagen, während das im Kreis an den Bahnstationen nahezu flächendeckend umgesetzt ist. Leider geht es mit der Barrierefreiheit vieler Umsteige-Haltestellen vor allem in Darmstadt nicht voran.

Besonders wichtig sind dem Fahrgastbeirat kurzfristig wirksame Maßnahmen, die ohne Infrastrukturausbau, Genehmigungsverfahren oder zusätzliche Fahrzeuge umsetzbar sind.

Denn keine der angekündigten Straßenbahn-Neubaustrecken wird in der kommenden Wahlperiode 2026-2031 Teil des Fahrplans sein. Nötig sind: Taktverdichtungen innerstädtisch (inkl. Griesheim) am Wochenende auf 10-Minuten-Takt, Wiederkehr der Linie 10, wieder Stundentakt am Wochenende zwischen Nieder-Ramstadt und Eberstadt bzw. Neutsch, lückenfreier Viertelstundentakt nach Weiterstadt am Samstag, täglicher Zug-Halbstundentakt nach Pfungstadt, Erbach und Aschaffenburg, Stundentakt auf den Buslinien im Ostkreis rund um Groß-Umstadt sowie kreisübergreifende umsteigefreie Buslinien, z. B. zwischen Dieburg und Obernburg.

Der Fahrgastbeirat unterstützt die folgenden ÖPNV-Konzepte:

Bahn- und Buskonzept für Groß-Umstadt und Umgebung für echten Klimaschutz (aus 2022)
www.odenwaldbahn.de/220503-bahn-buskonzept-umstadt-final.pdf  

Hessisches Schienenkonzept 2030 plus (aus 2023)
https://www.odenwaldbahn.de/230829-schienenkonzept-hessen-150-s.pdf 

Im Folgenden stehen in zwei Blöcken nun Anliegen getrennt nach Stadt Darmstadt und Landkreis, im Landkreis sortiert nach den Kommunen.

Die Punkte können in der Antragsübersicht hier nachvollzogen werden:
2026_Februar.pdf  https://www.rmv.de/c/fileadmin/lno/dadina/Dokumente_PDF/Fahrgastbeirat/2026_Februar.pdf

Weitere Punkte in Darmstadt:

·         Das Staatstheater soll eine nahe Haltestelle erhalten. Diese käme auch den zukünftigen Bewohnern des künftigen Wohngebiets Marienplatz zugute.

·         Die Wegeverbindung zwischen dem Bahnhaltepunkt und der Straßenbahn-Endhaltestelle Kranichstein ist unbefriedigend. Der Gehweg ist nicht befestigt. Für viele Bürger, die die Kreisverwaltung besuchen, ist damit die ÖPNV-Nutzung wenig einladend.

·         Mit der Barrierefreiheit wichtiger Umsteigehaltestellen in Darmstadt geht es nicht voran. Für keine der Haltestellen gibt es einen Plan: Pallaswiesenstraße, Willy-Brandt-Platz, Rhönring, Eberstadt Wartehalle und Luisenplatz.

·         Die Haltestelle Jugendstilbad: Obwohl die Kreuzung für die Radler umgebaut wird, bleibt es für die zahlreichen Busfahrgäste ungemütlich: Nur ein Wartehäuschen in Fahrtrichtung Zentrum, keines Richtung Ostkreis, schmaler Bussteig. Weil nicht umgebaut wird, kann die Buslinie FM dort nicht halten. Weder können Fahrgäste aus dem Ostkreis Richtung Oberwaldhaus umsteigen, noch können Fahrgäste aus Urberach, Messel, von der Dieburger Straße beim Jugenstilbad aussteigen.

·         Schienenersatzbusse sollen alle Unterwegshaltestellen bedienen. Anlass war der monatelange Ersatzverkehr nach Arheilgen und Kranichstein.

·         Darmstadt Nordbahnhof: Schon 2022 erklärte die Stadt, dass „Planungen zum Ausbau des Vorplatzes und der Bus- und Straßenbahnhaltepunkte“ laufen. Bis 2025 gab es, mit Ausnahme der Umgruppierung der weiterhin nicht wettergeschützten Radständer und des Teo, keine Modernisierungsmaßnahmen für die Bus- und Tramhaltestellen.

·         Darmstadt Ostbahnhof: 2021 erklärte die Stadt: „Das Umfeld des Ostbahnhofs befindet sich in der Umplanung. Die Vorplanung und aktuelle Information dazu werden zeitnah in den politischen Gremien der Wissenschaftsstadt Darmstadt vorgestellt. Derzeitiger Stand ist, dass ab 2024 mit den Umbauarbeiten begonnen werden soll. Alle Bushaltestellen an der B 26 und Erbacher Str. werden barrierefrei ausgebaut. Zudem werden die Haltestellen des Shuttlebusses zur Mathildenhöhe als auch für die Reisebusse barrierefrei gestaltet. Ein positiver Impuls dazu kommt auch durch die Nominierung der Mathildenhöhe als Welterbestätte“. Bis Ende 2025 haben die Arbeiten nicht begonnen.

·         Direktverbindungen aus Arheilgen und Kranichstein zum Hbf: Mittlerweile wurde die Tramlinie 1 zeitweise nach Arheilgen verlängert. Der Fahrgastbeirat setzt sich für die Verlängerung von Fahrten der Tramlinie 2 vom Hauptbahnhof nach Kranichstein ein. Denn Kranichstein hatte früher bis zu acht Fahrten pro Stunde (hiervon vier zum Hauptbahnhof), jetzt nur noch insgesamt sechs Fahrten.

·         Mit dem Standort eines neuen Straßenbahn-Depots inkl. Werkstatt kann nach Ansicht des Fahrgastbeirates eine Bau-Vorleistung in Richtung Weiterstadt erbracht werden, was die Neubaustrecke dorthin billiger und damit wahrscheinlicher förderfähig machen könnte.

·         Buslinie R: Der Fahrgastbeirat wünscht mehr Gelenkbusse auf der Buslinie R. Die Stadt Darmstadt befürwortet das, hat jedoch keine Finanzmittel dafür.

·         Mehrfahrtenkarten: Der Fahrgastbeirat befürwortet eine Mehrfahrtenkarte im Vorverkauf für ältere Menschen. Er bedauert, dass sich der Vorstand damit nicht näher beschäftigt hat, weil die Verbandsversammlung das mehrheitlich ablehnt. Zur Vereinfachung des Kaufs von Einzel- und Tageskarten hat der Beirat sich mit einer Prepaid-Karte beschäftigt und den progressiveren Vertrieb der Darmstadt-Card über die Infrastruktur der Verkehrsdienstleister vorgeschlagen. Auch der Ansatz, von streckenorientierten auf zeitorientierte Abrechnung zu gehen, wie in Teilen Belgiens, fand Interesse. Generell wird es bei der fortschreitenden Digitalisierung des Vertriebs künftig darum gehen, einzelne Fahrgastgruppen, denen die Nutzung von Smartphone oder Bankkarten nicht möglich ist, nicht vom Erwerb von Fahrausweisen auszuschließen.

·         Dietzenbach: Der Fahrgastbeirat wünscht eine umsteigefreie Buslinie Darmstadt Innenstadt – Kranichstein Bioversum – Dietzenbach, da mit der S-Bahn Dietzenbach – Darmstadt in naher Zukunft nicht zu rechnen ist. 2022 konnte die Dadina keinen Baubeginn benennen.

Landkreis:

·         Weiterstadt:

o   Obwohl die Busse zu vielen Zeiten voll sind, gibt es keine konkreten Vorgaben zum Gelenkbuseinsatz. Auch samstags wünscht der Beirat einen Viertelstundentakt zwischen Braunshardt und Darmstadt Schloss. Die Dadina will sich damit im Nahverkehrsplan beschäftigen.

·         Griesheim:

o   Zwischen 06:00 und 09:00:
2023: 24 Fahrten Griesheim – Darmstadt; 2024+2025: nur 19 Fahrten.

o   Zwischen 12:00 und 15:00:
2023: 24 Fahrten Darmstadt – Griesheim; 2024+2925: nur 19 Fahrten.

o   Linie 10 fährt nicht, obwohl im Konzept von Stadt und Kreis beschlossen und von der Dadina zugegeben wird: „Die nicht gegebene Erreichbarkeit des Darmstädter Hauptbahnhofs aus Richtung Griesheim stellt einen Mangel im Angebot dar.“

o   Der Fahrgastbeirat befürwortet weitere Untersuchungen zu mehr zweigleisigen Abschnitten der Straßenbahnstrecke in Griesheim.

·         Ober-Ramstadt/Modautal

o   Wichtig ist dem Fahrgastbeirat die Anschluss-Sicherung zwischen der Buslinie B und der Odenwaldbahn

·         Odenwaldbahn:

o   Wegen fehlender finanzieller Unterstützung des Landes enden viele Fahrten des RE 85 in Babenhausen, statt nach Wiebelsbach weiterzufahren. Zudem fordert der Beirat zweigleisige Abschnitte auf dem Hanauer Streckenast, um den RE 85 stündlich schnell nach Erbach fahren zu können.

o   Ob das Ziel des Merkel- und Ampel-Regierungen, die Anzahl der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr im Vergleich zu 2019 bis 2030 zu verdoppeln erreicht werden kann mit den Maßnahmen der „Erbacher Erklärung 2020“, können RMV und Dadina nicht beantworten.

o   Zwischen 09 und 15 Uhr sind zwischen Darmstadt Ost und Wiebelsbach nur einige zusätzliche Fahrten vorgesehen, sobald der Kreuzungsbahnhof Mühltal wiederhergestellt ist. Jedoch hat das Land die Finanzierung für Mühltal und Hetzbach auf die Zeit nach 2030 verschoben. Die Dadina kann 2022 kein Jahr für den Baubeginn benennen.

o   Der RMV verweigert den infrastrukturell sofort möglichen RE-Stundentakt Darmstadt Hbf – Erbach und damit halbstündliche Verbindungen.

o   Entgegen der „Erbacher Erklärung 2020“ werden die Bahnsteige im Odenwaldkreis nicht verlängert. Das führt zu erforderlichen Kuppelmanövern in Wiebelsbach, die der Pünktlichkeit nicht zuträglich sind.

·         S-Bahn Dietzenbach: Die Dadina kann 2022 kein Jahr für den Baubeginn benennen.

·         Straßenbahn Groß-Zimmern: Die Dadina kann 2022 kein Jahr für den Baubeginn benennen.

·         Roßdorf und Reinheim: Fahrgastbeirat wünscht auf der Buslinie RH Mo-Fr einen 15-Minuten-Takt sowie am Wochenende einen 30-Minuten-Takt. Ob die Dadina das bei der Neuvergabe berücksichtigt, ist dem Beirat im Jan. 26 nicht bekannt.

·         Messel: Der Fahrgastbeirat wünscht eine direkte Buslinie Messel Ort – Dieburg. Derzeit müssen die Fahrgäste über den Bahnhof Messel fahren und dort umsteigen. Das verlängert die Reisezeit zwischen den benachbarten Kommunen deutlich. Leider lehnt die Dadina das ab.

·         Groß-Umstadt: Der Fahrgastbeirat wünscht eine Bus-Direktverbindung Dieburg – Groß-Umstadt – Mömlingen – Bahnhof Oberburg-Elsenfeld, damit die Mittelzentren ohne Umstieg miteinander verbunden werden. Die Dadina will das beim Nahverkehrsplan untersuchen.

·         Groß-Umstadt und Groß-Zimmern: Der Fahrgastbeirat wünscht einen täglichen 15-Minuten-Takt mit echten Schnellbuslinien zwischen Groß-Umstadt und Darmstadt, die nicht mehr den Umweg über die Hochschule Dieburg fahren. Weiterhin sollen alle umliegenden Orte per Bus oder Odenwaldbahn im Halbstundentakt erreicht werden können, z. B. Otzberg, Kleestadt, Schaafheim, Langstadt, Babenhausen und das benachbarte Groß-Zimmern. Ein entsprechendes Konzept aus 2022 unterstützt der Beirat.

·         Reichelsheim: Der Fahrgastbeirat wünscht einen Stundentakt auch am Wochenende, zwischen Reinheim, Reichelsheim und Fürth. In Reinheim und Fürth bestehen stündlich Zuganschlüsse nach Frankfurt bzw. Weinheim.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DADINA-Fahrgastbeirat (FBR)

Inventur für die Arbeitsperiode I (2021-2026) (Stand vor der letzten Sitzung)

Beschreibung

Für die zurückliegende Arbeitsperiode des FBR soll dieser Überblick Aussage über das Arbeitspensum und eine Erfolgsquote geben.

Gleichzeitig muss konstatiert werden, dass nicht alles, was als erledigt gekennzeichnet wurde, das aus Fahrgastsicht auch ist (siehe abschließende Bewertung).

Zahlen

·         14 Sitzungen hat der Beirat in den 5 Jahren seiner Arbeitsperiode abgehalten.

·         84 Anträge sind dabei behandelt worden, das ergibt im Schnitt

·         6 Anträge je Sitzung.

·         6 Anträge aus vorherigen Arbeitsperioden wurden als Überhang in die aktuelle Periode übertragen, weil sie im Ergebnis weiterhin als offen gelten.

·         25 Anfragen wurden in der Periode beantwortet.

Die 84 behandelten Anträge haben folgende Einstufungen erhalten:

·         69% =   58 Anträge beschlossen und als erledigt gekennzeichnet

·         5% =        4 Anträge geändert beschlossen und als erledigt gekennzeichnet

·         11% =     9 Anträge bedingt erledigt, in Prüfung befindlich oder nicht umsetzbar

·         5% =        4 Anträge (5%) zurückgezogen 

·         11% =     9 Anträge (11%) nicht beschlossen und abgelehnt

Bei unbewerteter Betrachtung steht für die Arbeit des Beirats damit augenscheinlich eine Erfolgsquote von 74%.

 

Bewertung und Defizite

Für die Praxis muss allerdings auf Umstände verwiesen werden, die aus Sicht der Fahrgäste zu einem ganz anderen Eindruck führen.

Bei vielen Anträgen, die als erledigt eingestuft sind, bestehen die Probleme für die Nutzer und Nutzerinnen des ÖPNV weiterhin und sind nicht ausreichend gelöst.

Warum bestimmte Maßnahmen nach Beschluss im Beirat zwar behandelt und als erledigt eingestuft werden, aber dennoch nicht umgesetzt werden, wird hauptsächlich immer wieder mit folgenden Begründungen belegt:

·         Angespannte Haushaltslage

·         Nicht absehbare Zeiträume für Prüfungen

·         Lange Planungsabläufe durch übergeordnete Projekteinbindung

·         Zuständigkeitsfragen

Meinungsdiskrepanzen bei Realisierbarkeit und Nutzen

Im Ergebnis bleiben viele Themen in der Wahrnehmung von Fahrgästen immer noch ungelöst bzw. verbesserungswürdig. Das trifft insbesondere leider auch für die Defizite zu, die im Nahverkehrsplan oder durch politische Entscheidungen eigentlich längst als positive Zielsetzung benannt sind.

Themenbereiche mit Defiziten sind u.a.:

·         Ertüchtigung von Regionalbahnverbindungen wie der Odenwaldbahn

·         Zuverlässige Ersatzfahrpläne

·         Finale Umsetzung beschlossener Verkehrskonzepte

·         Barrierefreiheit insbesondere an wichtigen Umsteigeknoten

·         Assistenztechnik und Zusatzangebote für Behinderte

·         Anschlusssicherung bei Reiseketten zu wichtigen Zielen

·         Linienführungen, Takte und Erschließungslücken

·         Tarifstruktur und fehlende Elemente darin

·         Fahrgastinformation

·         Haltestellenausbau

·         Sicherheit

·         Wetterschutz

·         Fahrradabstellanlagen

·         SEV (Schienenersatzverkehr)

Anmerkung: Die Nennungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ihre Reihenfolge ist keine Prioritätseinstufung)

Thomas Wende

Leiter Hauptausschuss im Dadina-Fahrgastbeirat

Leitseite

( https://tinyurl.com/260331fbrpm )